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Mädesüß-Soda

Das schöne Mädesüß (Filipendula ulmaria) müsste eigentlich jeder von uns kennen. Es ist der  Namensgeber für das weltbekannte Kopfschmerzmittel Aspirin und doch führt es ein Schattendasein und ist den Wenigsten von uns bekannt. Der Grund für die prominente Namenspatenschaft sind die in der Pflanze entdeckten Salicylsäureverbindungen. Ähnlich dem Salicin aus der Weidenrinde wirken dieses kopfschmerzlindern. Woher aber jetzt der Name? "A-spirin“ leitet sich von „Spir-aea“ ab, dem ehemaligen wissenschaftlichen Namen des Mädesüß. Das "A" im Aspirin steht dann für die beigefügte Acetylgruppe. Natürlich wird das heutige Medikament nicht mehr natürich aus Mädesüß oder Weidenrinde gewonnen, sondern wird synthetisch hergestellt. Gerade steht das Mädesüß bei uns in voller Blüte und ist bis ca. August noch an vielen Bachufern und feuchten Wiesen zu finden. Wieso also nicht einfach unser eigenes, heimisches und natürliches Kopfschmerzmittel kostenlos am Wegesrand pflücken?

Ihr könnt Mädesüß frisch als Tee aufgießen, eine Tinktur herstellen oder auch trocknen, um es dann mit Lindenblüten und Holunderblüten zu einer Erkältungsteemischung zu verarbeiten.


Ihr würdet euch aber nicht auf dieser Seite rumtreiben, wenn es euch nur um die medizinische Wirkung eines Wildkrauts gehen würde. Was ist also mit der kulinarischen Seite?

Da hat das Mädesüß durch seinen einmalig mandelartigen bis marzipanähnlichen Geschmack einiges für die Süßmäuler unter euch zu bieten. 

Die Blüten in Sahne ausgezogen geben uns schon einmal eine ganze Bandbreite an Verarbeitungsmöglichkeiten in Süßspeisen. Als Sirup können wir es dann auch noch sehr lange haltbar machen und in Getränken, Cocktails, Gebäck, Eiscreme und anderen süßen Köstlichkeiten verarbeiten.

Ist es aber gerade in der Blüte und frisch erhältlich, dann gebe ich es oft einfach mit etwas Zitrone und Eiswürfeln in ein Karaffe Wasser und genieße es als Eistee.



Hier kommt mein Mädesüß Sirup Rezept, damit ihr euch diese Kopffrei-Soda das ganze Jahr mixen könnt:

Mädesüß Sirup Rezept

1 KG Zucker

1 Liter Wasser

1 Bio-Zitrone

ca. 20 Blütenstände Mädesüß


Wasser und Zucker mischen und 15 Minuten aufköcheln lassen. Mädesüßblüten mit ein paar Zitronenscheiben in ein Bügelglas füllen und den noch warmen Sirup über die Blüten gießen. Glas schließen und 1-2 Tage an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen. Den Sirup durch ein Sieb abseihen. Des Sirup könnte man so schon in sterilisierte Flaschen abfüllen. Ich erhitze den Sirup aber noch einmal kurz und gebe ihn dann heiß in die Flaschen. So hält er sehr lange. Für eine noch längere Haltbarkeit könnte man auch noch Zitronensäure dazugeben.




Mädesüß-Soda

Das schöne Mädesüß (Filipendula ulmaria) müsste eigentlich jeder von uns kennen. Es ist der  Namensgeber für das weltbekannte Kopfschmerzmittel Aspirin und doch führt es ein Schattendasein und ist den Wenigsten von uns bekannt. Der Grund für die prominente Namenspatenschaft sind die in der Pflanze entdeckten Salicylsäureverbindungen. Ähnlich dem Salicin aus der Weidenrinde wirken dieses kopfschmerzlindern. Woher aber jetzt der Name? "A-spirin“ leitet sich von „Spir-aea“ ab, dem ehemaligen wissenschaftlichen Namen des Mädesüß. Das "A" im Aspirin steht dann für die beigefügte Acetylgruppe. Natürlich wird das heutige Medikament nicht mehr natürich aus Mädesüß oder Weidenrinde gewonnen, sondern wird synthetisch hergestellt. Gerade steht das Mädesüß bei uns in voller Blüte und ist bis ca. August noch an vielen Bachufern und feuchten Wiesen zu finden. Wieso also nicht einfach unser eigenes, heimisches und natürliches Kopfschmerzmittel kostenlos am Wegesrand pflücken?

Ihr könnt Mädesüß frisch als Tee aufgießen, eine Tinktur herstellen oder auch trocknen, um es dann mit Lindenblüten und Holunderblüten zu einer Erkältungsteemischung zu verarbeiten.


Ihr würdet euch aber nicht auf dieser Seite rumtreiben, wenn es euch nur um die medizinische Wirkung eines Wildkrauts gehen würde. Was ist also mit der kulinarischen Seite?

Da hat das Mädesüß durch seinen einmalig mandelartigen bis marzipanähnlichen Geschmack einiges für die Süßmäuler unter euch zu bieten. 

Die Blüten in Sahne ausgezogen geben uns schon einmal eine ganze Bandbreite an Verarbeitungsmöglichkeiten in Süßspeisen. Als Sirup können wir es dann auch noch sehr lange haltbar machen und in Getränken, Cocktails, Gebäck, Eiscreme und anderen süßen Köstlichkeiten verarbeiten.

Ist es aber gerade in der Blüte und frisch erhältlich, dann gebe ich es oft einfach mit etwas Zitrone und Eiswürfeln in ein Karaffe Wasser und genieße es als Eistee.



Hier kommt mein Mädesüß Sirup Rezept, damit ihr euch diese Kopffrei-Soda das ganze Jahr mixen könnt:

Mädesüß Sirup Rezept

1 KG Zucker

1 Liter Wasser

1 Bio-Zitrone

ca. 20 Blütenstände Mädesüß


Wasser und Zucker mischen und 15 Minuten aufköcheln lassen. Mädesüßblüten mit ein paar Zitronenscheiben in ein Bügelglas füllen und den noch warmen Sirup über die Blüten gießen. Glas schließen und 1-2 Tage an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen. Den Sirup durch ein Sieb abseihen. Des Sirup könnte man so schon in sterilisierte Flaschen abfüllen. Ich erhitze den Sirup aber noch einmal kurz und gebe ihn dann heiß in die Flaschen. So hält er sehr lange. Für eine noch längere Haltbarkeit könnte man auch noch Zitronensäure dazugeben.




Mädesüß-Soda

Das schöne Mädesüß (Filipendula ulmaria) müsste eigentlich jeder von uns kennen. Es ist der  Namensgeber für das weltbekannte Kopfschmerzmittel Aspirin und doch führt es ein Schattendasein und ist den Wenigsten von uns bekannt. Der Grund für die prominente Namenspatenschaft sind die in der Pflanze entdeckten Salicylsäureverbindungen. Ähnlich dem Salicin aus der Weidenrinde wirken dieses kopfschmerzlindern. Woher aber jetzt der Name? "A-spirin“ leitet sich von „Spir-aea“ ab, dem ehemaligen wissenschaftlichen Namen des Mädesüß. Das "A" im Aspirin steht dann für die beigefügte Acetylgruppe. Natürlich wird das heutige Medikament nicht mehr natürich aus Mädesüß oder Weidenrinde gewonnen, sondern wird synthetisch hergestellt. Gerade steht das Mädesüß bei uns in voller Blüte und ist bis ca. August noch an vielen Bachufern und feuchten Wiesen zu finden. Wieso also nicht einfach unser eigenes, heimisches und natürliches Kopfschmerzmittel kostenlos am Wegesrand pflücken?

Ihr könnt Mädesüß frisch als Tee aufgießen, eine Tinktur herstellen oder auch trocknen, um es dann mit Lindenblüten und Holunderblüten zu einer Erkältungsteemischung zu verarbeiten.


Ihr würdet euch aber nicht auf dieser Seite rumtreiben, wenn es euch nur um die medizinische Wirkung eines Wildkrauts gehen würde. Was ist also mit der kulinarischen Seite?

Da hat das Mädesüß durch seinen einmalig mandelartigen bis marzipanähnlichen Geschmack einiges für die Süßmäuler unter euch zu bieten. 

Die Blüten in Sahne ausgezogen geben uns schon einmal eine ganze Bandbreite an Verarbeitungsmöglichkeiten in Süßspeisen. Als Sirup können wir es dann auch noch sehr lange haltbar machen und in Getränken, Cocktails, Gebäck, Eiscreme und anderen süßen Köstlichkeiten verarbeiten.

Ist es aber gerade in der Blüte und frisch erhältlich, dann gebe ich es oft einfach mit etwas Zitrone und Eiswürfeln in ein Karaffe Wasser und genieße es als Eistee.



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